Weihnachtsbasteln

Letzte Schulwoche vor den Weihnachtsferien, Dienstagnachmittag, 14:00 Uhr: 12 Schüler, 4 Lehrer und 1 Schulleiter stehen erwartungsvoll in der Aula des Mosbacher Bergs.
Doch warum verbringen sie im Vorweihnachtsstress ihre freie Zeit in der Schule? Sie basteln mathematische Weihnachtssterne mit Viertklässlern, die den Mosbacher Berg ab nächstem Jahr vielleicht als weiterführende Schule besuchen werden. Für die 10. bis 12. Klässler ist das nicht nur allgemeines Engagement für die Schule, denn heute stellen sie das erste Mal ihre Teamfähigkeit und Kompetenz, für eine Sache eintreten zu können, unter Beweis. Denn diese Gruppe, die aus 23 Schülern besteht und von Herrn Fachinger betreut wird, wird dieses Jahr am bundesweiten Focus-Wettbewerb in der Kategorie Wissenschaft teilnehmen. Und jetzt vermitteln sie den interessierten Jüngeren, wie man aus einem Holzbrett, 19 Reißzwecken und einem mindestens 21 m langen Faden einen Weihnachtsstern herstellen kann.
Die Besucher waren höchst motiviert bei der Sache und die Ergebnisse können sich echt sehen lassen. Denn obwohl die Aufgabe recht simpel ist-man muss nur diszipliniert und ausdauernd immer wieder bis neun zählen können- war es doch ziemlich anstrengend solange konzentriert zu bleiben, obwohl es ja auch noch Plätzchen und Schokolade gab, die einem die Zeit versüßten. So kam es dann des öfteren vor, dass die „Kleinen” den „Großen” voraus waren und ihnen zeigten, wo es lang geht. Außerdem lockte Herr Dürr mit der „Bewegten Pause”: In der Aula konnten die Grundschüler sich selbst einmal an Diabolo, Einrad, Snakeboard oder dem Jonglieren versuchen.
Und wer immer noch nicht genug von Mathe hatte, konnte das Angebot von Herrn Forbach wahrnehmen und in der Mathothek weitere mathematische Knobeleien kennenlernen und ausprobieren. Auch die Eltern kamen auf ihre Kosten; Herr Fachinger erklärte ihnen den Algorithmus, der hinter dem Stern steckt. Es war für alle ein besinnliches, gemütliches und adventliches Beisammensein.